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PROJEKTE

Wir zeigen Werke von Künstlerinnen und Künstlern aus allen Sparten der Gegenwartskunst (Malerei, Bildhauerei, Fotografie, performative Ausdruckskünste, mediale Kunst) in der Öffentlichkeit. Hierbei sind wir der Auffassung, dass die Integration neuer künstlerischer Disziplinen in unserem digitalen Zeitalter unerlässlich ist.
Wir wollen die Kommunikation zwischen in der Stadt lebenden Kunstinteressierten, Kunst Sammelnden und unserem Kunstverein auffrischen, die Menschen näher zueinander bringen und durch gemeinsamen Projekte auch neue aktive Mitglieder für den Verein gewinnen.

2019

Anlässe:

30 Jahre Solinger Kunstverein
Gründungsjahr: 1989. Der Solinger Kunstverein ist ein gemeinnütziger Verein mit 45 Mitglieder.
Der neuer Vorstand (seit Ende 2017) arbeitet intensiv daran, neue künstlerischen Positionen, experimentellen Arbeitsmethoden von Künstler*innen in der Stadt und Umgebung bekannt zu machen.

"100 jahre bauhaus"
Ganz Deutschland feiert "100 jahre bauhaus".
Das Staatliche Bauhaus wurde im Jahre 1919 von Walter Gropius als Kunstschule gegründet.

Druckkunst
„Der erste Jahrestag der Aufnahme künstlerischer Drucktechniken in das Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes durch die Deutsche UNESCO-Kommission, der 15. März 2019, ist Anlass, mit einer Vielzahl an Aktivitäten zur Vermittlung der Druckkunst beizutragen und so auf ihre Bedeutung für die Kultur in Deutschland aufmerksam machen.“

  • 100 Jahre Bauhaus
  • Druckkunst

THEATER DER KLÄNGE
Das Lackballett
ein Farb-Klang-Rausch nach einer Idee von Oskar Schlemmer

Der Solinger Kunstverein feiert sein 30 jährigen Bestehen am 19.11.19, mit einem spektakulären Gastspiel im „Pina Bausch Saal“ des Theaters und Konzerthauses in Solingen.
Mit der Theateraufführung „Das Lackballett“ möchte der Kunstverein aber vor allem seinen Tribut an „100 Jahre Bauhaus“ und den Bauhauskünstler Oskar Schlemmer, der lange im Bergischen lebte und arbeitete, zollen.
Dr. Kurt Herberts beauftragte von 1937 bis 1944 namhafte Künstler, unter anderem Oskar Schlemmer, der von den Nationalsozialisten geächtet und mit Berufsverbot belegt worden war, Werbung für sein Unternehmen zu gestalten und Experimente mit Lack durchzuführen.
Zum 75. Betriebsjubiläums des Wuppertaler Lackunternehmens im Jahre 1941 schuf Schlemmer sein sogenanntes „Lackballett“ und hat selbst als Bühnenbildner dafür Kostüme entworfen. Das Düsseldorfer THEATER DER KLÄNGE hatte anlässlich „100 Jahre Bauhaus“ die Idee, 77 Jahre später das Stück zeitgenössisch weiter- und wieder aufzuführen. Zum einen sind die von Oskar Schlemmer entworfenen und realisierten Figurinen neu interpretiert worden. Bei der Neuinterpretation geht es vor allem um eine Material- und Farbinterpretation, da das Thema Lack heute andere Antworten ermöglicht, als noch in den vierziger Jahren. Zum anderen sind sowohl die skulpturalen Bewegungsmöglichkeiten als auch die daraus resultierenden Choreografien in Form von Figurinentänzen und einem finalen „Reigen“ neu für ein abendfüllendes Programm entwickelt worden.
„Das Lackballett“ ist eingebettet in eine interaktive live-Videoszenografie und interaktive live elektronische Musik, die das THEATER DER KLÄNGE seit 2005 für mehrere intermediale Tanzproduktionen entwickelt und erprobt hat. Auf diese Weise ist die neue Produktion ein Brückenschlag von der klassischen zur digitalen Moderne. Resultat ist eine zeitgenössische Farb- und Formperformance, ein „Farb-Klang-Rausch“, der das Thema Lackbilder in Kombination mit Lack-Figurinen zu sich immer wieder neu formenden, übermalenden und ständig anders erscheinenden Lichtmalereien durch körperliche Performance und Musik werden lässt. Durchaus im Geiste Oskar Schlemmers ist dies gleichermaßen eine zeitgenössische Kunstaktion, wie ein Tanzkonzert.

WZ/ Westdeutsche Zeitung:
„J.U.Lensing, hat mit seinem Team eine multimediale Performance geschaffen. Kaum ein Genre, das nicht berücksichtigt wird: Tanz, Skulptur, Musik, Mode, Malerei, und Videokunst. (…) Die Akteure wechseln hin und her zwischen Tanz in Slow Motion, Beschleunigung, Hochgeschwindigkeit und Entschleunigung. Die Choreografien erscheinen als Lichtbilder auf der Leinwand abstrakte, bunte, sich permanent verändernde Gemälde- wie von Geisterhand gemalt. Ein unvergesslicher Ballett- Rausch: sinnlich, fantasievoll, poetisch, kraftvoll- einfach überwältigend!“

Das Ziel des Solinger Kunstvereins ist neben dem Tribut an “100 Jahre Bauhaus" und der Feier des eigenen Jubiläums, Menschen für einen Abend zusammenzubringen, um das - bei einem Gesamtkunstwerk - vorgesehene Verschmelzen mehrere Genre der Kunst auf der Bühne erleben zu können.
Das Ensemle

Das Ensemble

Regie und Musik: J.U.Lensing
Choreografie: Jacqueline Fischer
Video: Yoann Trellu
Figurinenplastiken: Christian Forsen
Kostüme: Caterina Di Fiore
Lichtdesign: Markus Schramma
Interaktive Musiksoftware: Thomas Neuhaus
Künstlerisches Betriebsbüro: Miriam Pankarz

Tänzer & Tänzerinnen:
Miriam Gronau
Cheng-Cheng Hu
Tuan Li
Javier Ojeda Hernandez
Francesca Perrucci
Phaedra Pisimisi


Externe Links:

Online Ticket kaufen

Theater der Klänge

WDR3 Mosaik - Premiere "Das Lackballett"

Sound - "Das Lackballett"

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Fotos von Oliver Eltinger

Eine Kooperation mit dem Kulturmanagement Solingen und gefördert von der Stadt-Sparkasse Solingen.

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Druckgrafik

„Der erste Jahrestag der Aufnahme künstlerischer Drucktechniken in das Bundesweite Verzeichnis des
Immateriellen Kulturerbes durch die Deutsche UNESCO-Kommission, der 15. März 2019, ist Anlass, mit einer
Vielzahl an Aktivitäten zur Vermittlung der Druckkunst beizutragen und so auf ihre Bedeutung für die Kultur in
Deutschland aufmerksam machen.“

https://artinwords.de/druckgrafik



Foto: GAP





Projekte 2018

  • (Un)Sichtbar
  • Lieblingsbild

(Un)SICHTBAR - KUNSTINSTALLATION



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Foto: KHM

Mit der am 8. November 2018 begonnenden Kunstaktion haben wir uns mit der deutschen Geschichte, aber auch mit unserer Gegenwart auseinandergesetzt. In Kooperation mit der Kunsthochschule für Medien in Köln haben Kunstschaffende Möglichkeiten bekommen, die ehemalige, zerstörte Synagoge in Solingen mit modernen künstlerischen Mitteln sichtbar zu machen. Ort: Bunker in der Malteserstraße in Solingen.

08.11. 2018 - PROJEKT (Un)SICHTBAR - KUNSTINSTALLATION ZUM GEDENKEN DER ZERSTÖRUNG DER JÜDISCHEN SYNAGOGE SOLINGEN

Anlässlich des 80. Jahrestages der Zerstörung der jüdischen Synagoge (Malteserstraße/Gerichtsstraße,Solingen) durch die Nationalsozialisten, hat der Solinger Kunstverein in Zusammenarbeit mit der Kunsthochschule für Medien Köln (KHM) an dieses Ereignis erinnert. Gezeigt wurden Arbeiten, die sich künstlerisch mit der Jüdischen Gemeinde, der Geschichte Ihrer Zerstörung, sowie der gegenwärtigen Erinnerungskultur auseinandersetzen.

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Die Kunstwerke möchten einen Anlass für die Auseinandersetzung schaffen und zu einem lebendigen Diskurs beitragen.
1. Eine audiovisuelle Performance nimmt die Solinger Klavierlehrerin und Organistin Helene Sternsdorff in den Fokus. Die Arbeit vermittelt durch die experimentelle Kombination von Bildern und Musik ein Gefühl für die Schaffenszeit der Künstlerin Anfang des 20. Jahrhunderts.

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Audiovisuelle Performance von Axel Pulgar - Kunsthohschule für Medien Köln

2. Eine Virtual-Reality-(VR)-Arbeit erweckte die Architektur der zerstörten Synagoge für den Abend des 8. November zum Leben. Die durch 3D-Scans rekonstruierte virtuelle Synagoge konnte von den Besucher*innen mit Hilfe der Virtual Reality-Technologie und einer Projektion auf die Bunker Oberfläche erfahren werden.

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VR-Projektion von Jaemin Lim - Kunsthohschule für Medien Köln

3. Eine Netzwerk-Skulptur möchte ausgehend von der Erinnerung an die Jüdische Gemeinde, ein positives Signal für ein offenes Miteinander senden. Die Arbeit besteht aus zwei Elementen: einer physischen Skulptur an der Bunker Fassade und einem über das Smartphone erreichbaren lokalen Netzwerk. Dieses bietet Zugang zu den künstlerischen Beiträgen und hat das Potential weit mehr Informationen zugänglich zu machen. Hier: ein Entwurf für die Netzwerk Skulptur. Die Befestigung der Skulptur an der Bunker Fassade und der Lokaler Netzwerkaufbau steht noch aus. (Nur am 08.11. 2018 war das Netzwerk erreichbar.)

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Netzwerk-Skulptur von Jacqueline Hen & Marius Förster - Kunsthohschule für Medien Köln

4. Eine Animation , dreiminütige - in Dauerschleife ablaufende Video-Sound- Installation - ist eine Metapher für unsere wachsende Immunität gegenüber Gewalt.

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Animation von Nausheen Javed
Fotos: GAP

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Pressestimmen:

08. November 2018 - WDR aktuell

08. November 2018 - WDR - Lokalzeit Bergisches Land

Links:

https://www.solinger-tageblatt.de/solingen/nazis-zerstoerte-synagoge-entsteht-10434829.html
https://solingenmagazin.de/?s=unsichtbar



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Unterstützt durch den Stadtdienst Integration und Solinger Bürgerinnen und Bürger
Gefördert von der Stadt-Sparkasse Solingen, Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Programms Demokratie Leben!

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LIEBLINGSBILD - AUSSTELLUNG

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10.11. 2018 - PROJEKT - "LIEBLINGSBILD" AUSSTELLUNG

Jedes Bild erzählt eine Geschichte.
Der Solinger Kunstverein machte diese Geschichten, die sonst nur in den Wohnzimmern seiner Mitglieder erzählt werden, in dieser Ausstellung öffentlich.
20 Exponate zeigten, welche Bedeutung Kunst für diese ganz persönlich hat.
Das Private war öffentlich und trat hervor. Diese Bilder sind der Öffentlichkeit sonst vorenthalten. Von 12.11 bis 23.11. gewährten wir Einblicke in die Beziehung zwischen Kunstliebhabern und Sammlern und ihrem Kunstwerk.
Zu den Zeichnungen, Grafiken und Gemälde - gesellten sich "Selfies" der Besitzer und Texte, die dem Betrachter die Eigentümer sichtbar machten und ihm deren Gedanken zu ihren Lieblingsbildern verraten haben. Der Kunstverein wollte zeigen, dass ein Bild die "Seele" des Rezipienten ansprechen und neue Kraft und Inspiration für das alltägliche Leben geben kann.

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Die Ausstellung war eine Kooperation mit der Stadt-Sparkasse Solingen.

Pressestimmen:

Links:

12. November - Solinger Tageblatt:
https://www.solinger-tageblatt.de/solingen/kuenstler-zeigen-ihre-lieblingsbilder-10551522.html

10. November - Solingen Live:
https://www.solingen-live.de/?266990

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